Sport ist wichtig für den Körper und die Psyche, er hat positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System und er ist auch gut für unsere Haut! Wenn Sie ein paar grundsätzliche Dinge beachten, kann Sport dabei helfen, eine schöne und reine Haut zu bekommen.

Einmal rosige und reine Haut, bitte!

Sport ist ein wahres Wundermittel für reine Haut: Die erhöhte Herzfrequenz während des Sports regt im Körper den Blutkreislauf an und verbreitet Sauerstoff und Nährstoffe bis in die Hautzellen. Dadurch werden Gifte, Talg und freie Radikale ausgespült, die der Haut schaden können. Das sorgt für reinere Haut, da sich die Hautzellen öfter und schneller erneuern. Verstärken können Sie diesen Effekt, wenn Sie unter freiem Himmel trainieren, weil dabei die Durchblutung sowie die Sauerstoffversorgung von außen und innen erhöht wird.

Mehr Sauerstoff heißt mehr rote Blutkörperchen: Der rosige Hautteint bleibt durch regelmäßiges Training, das die Produktion von hauteigenen Ölen ankurbelt, erhalten. Außerdem wird mehr Collagen in die Hautzellen befördert und somit das Bindegewebe trainiert. Nicht zuletzt wird das Stresshormon Cortisol reduziert, das mit Hautunreinheiten in Verbindung steht.

Gesichtspflege beim Sport – Do’s & Dont’s

Damit Sie vom Sport wirklich reine und gesunde Haut und nicht etwa Unreinheiten und Pickel bekommen, sollten Sie es vermeiden, mit Make-Up zu trainieren. Denn das verstopft die Poren – ebenso übrigens Schweiß, der nach dem Training auf Ihrer Haut bleibt. Deshalb am besten so schnell wie möglich nach dem Sport waschen, auch um Hautreizungen durch die im Schweiß enthaltenen Salze zu vermeiden. Noch ein Grundsatz: Nicht ins Gesicht fassen! Vor allem Geräte im Fitnessstudio sind oft dreckig und diesen Schmutz möchten Sie bestimmt nicht im Gesicht verteilen.

Versuchen Sie, eine atmungsaktive und lockere Sportkleidung zu tragen und sich möglichst gleich nach dem Sport zu duschen – das ist ein Muss, um Körper-Akne durch zu enge Kleidung zu vermeiden. Mit einem korrekten Trainingsanzug haben die Akne-Bakterien keinen Nährboden, um sich auszubreiten. Zu locker sollte die Sportkleidung allerdings auch nicht sein, da Sie sich sonst wund scheuern könnten. Kleiner Tipp: Dabei kann Babypuder helfen, das nimmt die Feuchtigkeit auf.

Achten Sie auf eine gute Hautpflege und schützen Sie sich vor Umwelteinflüssen wie Sonne und Kälte: Benutzen Sie deshalb eine gute Sonnencreme – egal zu welcher Jahreszeit – im Gesicht, am Hals, Dekolleté und Armbereich. Bei eisigen Temperaturen sollten Sie so viel wie möglich von Ihrer Haut bedecken. Das verhindert, dass Feuchtigkeit entzogen wird und somit im schlimmsten Fall keine Windverbrennungen auftreten.

Noch mehr Tipps zum Sport: Wetter, Sportarten & Co.

Bei tollem Wetter draußen trainieren ist super, aber bitte nicht auf Teufel komm raus! Achten Sie auf Ihren Körper und Ihre Gesundheit und vermeiden Sie beispielsweise das Trainieren in der prallen Sonne. Denn der Körper überhitzt sonst leicht und es könnten außerdem Schweißbläschen entstehen.

Am besten sind übrigens sanfte Ausdauersportarten wie Walken, Joggen, Schwimmen oder Radfahren. Ideal ist dabei ein Puls von 130. Nicht so gut ist Hochleistungssport, da hier vermehrt Stresshormone ausgeschüttet werden. Diese schwächen das Immunsystem und verengen die Blutgefäße. Die Folge: die Haut wirkt fahl und eingefallen.

Für welche Sportart Sie sich auch entscheiden: Achten Sie unbedingt darauf, viel zu trinken, um den Wasserhaushalt auszugleichen und das Wasser, das Sie durchs Schwitzen verlieren, wieder aufzunehmen. Denn nur wenn Ihrem Körper genug Wasser zur Verfügung steht, kann die Haut straff bleiben.

Und jetzt: ab nach draußen und viel Spaß beim Sporteln! 🙂